Energiebeauftragter

Einer der wesentlichen Kostenfaktoren jedes Unternehmens ist Energie. Mit einem Energiemanagementsystem (EnMS) nach ISO 50001 oder 16247 können Energieverbrauch und Kosten signifikant reduziert werden.
Nach einer Gesetzesänderung durch die EU rückt das Thema jetzt auch in den Fokus aller großen Dienstleister: Nach Artikel 8 der europäischen Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU, EED) und der deutschen Umsetzung im EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienz-maßnahmen) sind nunmehr alle Nicht-KMU verpflichtet, Energieaudits nach EN 16247 bis zum 05.12.2015 durchzuführen oder alternativ ein EnMS nach ISO 50001 oder UMS nach EMAS bis zum 31.12.2016 einzuführen.

Diese Regelung gilt für das gesamte nicht-produzierende Gewerbe: Handel, Banken, Tourismus, Versicherungen, private Krankenhäuser und alle anderen Dienstleister sind betroffen.

Ein EnMS nach ISO 50001 ist auf lange Sicht die sinnvollste Variante. Es deckt sämtliche Anforderungen ab und ist ein langjährig erprobtes und bewährtes System.

Das Einführen und Aufrechterhalten erfordert im Unternehmen i.d.R. einen Energiemanager und einen Energiebeauftragten. Der Energiebeauftragte ist direkt an der konkreten Umsetzung beteiligt und benötigt daher das technische Know-how, um die anfallenden Aufgaben fachkundig durchführen zu können. Darüber hinaus unterstützt er den Energiemanager bei allen organisatorischen und administrativen Arbeiten im täglichen Geschäft.

Energieauditoren können zusätzlich den aktuellen Status eines Energiemanagementsystems bewerten und geben dem Management so Anhaltspunkte für energetische und systemische Optimierungspotentiale.

 

 

 

 

 

 

 

 

Energie- & Umweltmanagement